Neues Jahr – neue Herausforderungen

Zu allererst wünsche ich natürlich allen Lesern ein gesundes neues Jahr! Ich hoffe, Ihr habt den Jahreswechsel trotz dutzender Herzanfälle aufgrund des letzten Artikels (ich möchte mich an dieser Stelle noch einmal entschuldigen) alle gut überstanden. Hier im Wunderland – und ganz besonders am Knuffingen Airport – haben wir uns bereits mit neuer Kraft und jede Menge neuer Ideen wieder an die Arbeit gemacht und auch schon so einiges geschafft!

Ende des letzten Jahres hatten wir bereits damit begonnen die restlichen noch fehlenden Tischelemente des Flughafens aufzubauen. Mittlerweile steht die Unterkonstruktion (Bild 1) und die Tischler können nun beginnen, die Deckplatten auszulegen und auszugleichen.

Parallel dazu wird auch schon damit begonnen entlang der Tischaußenkante die Trägerkonstruktion für die Bahntrasse zu verlegen (Bild 2). Dieses Teilstück wird die letzte Lücke innerhalb der Flughafentrasse schließen.
Am anderen Ende der Trasse wurden bereits die ersten Details an ihren späteren Platz gesetzt. So kann man jetzt bereits einen Ponyhof mit angrenzendem Springturnier bewundern (Bild 3). Auch die ersten Bewohner des Flughafenabschnitts haben es sich bereits gemütlich gemacht und beobachten mich und die anderen Wunderlandmitarbeiter beim Bau ihrer Heimat (Bild 4).

Nun aber zurück zur Flugtechnik. Hier wurde auch an den Liften weiter gearbeitet. Der linke der beiden Lifte wurde mittlerweile ausgerichtet und fest verankert. Auch die Liftplatte, auf der später die Flugzeuge auf und ab fahren sollen wurde ausgerichtet. Ich hoffe, dass wir bald den Testbetrieb aufnehmen können und damit wieder einen wichtigen und großen Schritt in Richtung Flughafeneröffnung gehen können.

Unsere Elektroniker sind zurzeit damit beschäftigt die drei Etagen des Schattenhangars zu verkabeln (Bild 6). Mittlerweile wurden dort schätzungsweise fünf bis sechs Kilometer Kabel verlegt. Dabei handelt es sich aber nur um einen Teil dessen, was am Ende im Schattenhangar verbaut sein wird.
Auf der obersten Ebene wurden bereits die ersten vier Meter soweit vorbereitet, dass wir den ersten Fahrtest machen konnten (Bild 7). Dadurch sehen wir, ob unsere Infrarottechnik auch dort funktioniert. Der erste Test lief hervorragend und wir sind alle guter Dinge, dass alles so klappt, wie wir es uns vorstellen und wünschen. Drückt uns die Daumen!!!

Noch eine kleine Ankündigung: Ich werde in den kommenden Tagen erst einmal für zwei Wochen in den Urlaub fahren, so dass die Tagebuchberichte etwas mager ausfallen, bzw. im Falle akuten Internetmangels ganz entfallen. Damit aber die Tischler, Elektroniker und Modellbauer während meiner Abwesenheit nicht auf den Tischen tanzen, habe ich bereits eine To-Do-Liste erstellt und letzte Anweisungen gegeben (Bild 8). Mal schauen wie viel bei meiner Rückkehr erledigt ist…
Jetzt muss ich mich aber schweren Herzens erst einmal von meinem Flughafen verabschieden, was mir, wie man sieht nicht gerade leicht fällt (Bild 9).