Es werde Licht!

Nachdem in der letzten Woche die Fahrbahnmarkierungen aufgebracht, auf „Alt“ getrimmt und die Sperrflächen zwischen den Taxiways und der Startbahn gestaltet wurden (Bild 1), ist in dieser Woche ein weiteres wichtiges Element für die Fahrbahnen an der Reihe – die LEDs für die Befeuerung.
Bevor es an den Einbau der LEDs geht müssen die vorgebohrten Löcher in den Grundplatten durch Christian & Co. wieder freigelegt werden (Bild 2), da sie durch den Anstrich und das anschließende Aufbringen der Markierungen verstopft und überdeckt wurden. Mit einem Skalpell und ruhiger Hand werden die Löcher wieder frei geschnitten (Bild 3).
Anschließend macht sich Axel daran die Stoppstellen einzukleben (Bild 4). Bei diesen Stoppstellen handelt es sich um 5 mm große Infrarot-LEDs, die als Signalgeber der Steuerung der Flugzeuge dienen.
Für die Befeuerung werden 3 mm große LEDs in den unterschiedlichsten Farben, wie zum Beispiel orange oder grün overbaut (Bild 5). Damit kein Fahr- oder Flugzeug oder aber ein Staubsaugerrohr bei der Reinigung an den LEDs hängen bleibt, müssen diese absolut präzise und völlig eben in die Löcher eingesetzt werden. Immer wieder muss daher mit dem Finger kontrolliert werden, ob keines der LEDs zu hoch oder zu tief sitzt (Bild 6). Im Gegensatz zu den Infrarot-LEDs werden die LEDs für die Befeuerung nicht geklebt. Dadurch kann man sie für Wartungszwecke oder im Fall eines Defekts leichter austauschen. Die einzelnen LEDs passen so exakt in die vorgebohrten Löcher, dass sie mit nur wenigen vorsichtigen Hammerschlägen fest an ihrem Platz sitzen (Bild 7 und 8).
Wie man an den übervollen Kisten sieht (Bild 9), haben wir noch jede Menge Arbeit vor uns. Insgesamt sollen auf dem Knuffingen Airport allein für die Befeuerung etwa 1800 LEDs verbaut werden.
Ich bin schon jetzt gespannt wie ein kleines Kind zu Weihnachten, wie die Befeuerung (hoffendlich bald) in Aktion aussieht.