Die Flugzeugflotte wächst

Sönke überprüft die gelieferten ModelleDrei neue Flugzeuge sind vor kurzem bei uns gelandet. Da im Handel keine Modelle im Maßstab 1:100 für unsere Zwecke erhältlich sind, müssen wir von massiven Formmodellen einen Abguss machen und ein neues hohles Teil gießen. Denn irgendwo muss die ganze Technik ja hin.

Mit Sicherheit bietet eines der neuen Flugzeuge viel Platz dafür – die Antonow AN-124. In der Realität ist das Modell 59 Mal gebaut worden, hat eine Spannweite von 73,1 Metern sowie eine Gesamtlänge von 69,1 Meter. Der Frachtraum hat eine Abmessung von 36,5 x 6,4 x 4,4 Metern, bei uns ist alles 100 Mal kleiner. Dennoch sollte es uns nicht schwer fallen, alle technischen Komponenten dort unterzubringen. Damit wir die Flugzeuginnereien überhaupt einbauen können, muss der bis jetzt nur grundierte Flugzeugrumpf in der Mitte komplett aufgefräst werden, so dass wir nachher zwei Hälften haben.

Genau das wird gerade bei der Tupolew TU-154 M umgesetzt. Die Verkehrsflugmaschine wurde in der Realität vom Hersteller Tupolew  mehr als 1000 Mal (unter anderem für Aeroflot) gebaut, hat eine mittlere Reichweite und bietet Platz für bis zu 180 Passagiere.

Das dritte Flugzeug, eine Airbus A340-600, ist der große Bruder unserer im Testbetrieb befindlichen A330-300 über die ich schon ausführlich berichtet habe. Das Gute an dieser Verwandtschaft ist, dass wir die Abgussform des A330-300 nur verlängern mussten, da die Baugruppen für den Rumpf ansonsten identisch sind. Allerdings hat der A340-600 komplett andere Tragflächen mit vier statt wie bei dem A330-300 zwei Triebwerken.

Noch ein kurzer Überblick über unseren derzeitigen Stand im Bauabschnitt: Wie erwähnt ist der A330-300 im Testmodus angekommen. Das heißt, dass schon ca. 370 Starts durchgeführt wurden, die er größtenteils fehlerfrei bewältigt hat. Außerdem ist unser Frachtterminal gerade heute von mir für betriebsfertig erklärt worden, wodurch wir jetzt mit unseren Car System Fahrzeugen in den Dauertest gehen. Mehr dazu schreibe ich demnächst.