Der Cargo-Bereich (Teil 2)

Vor zwei Wochen sah der Cargo-Bereich noch sehr wüst und wild aus: Die Tische waren gerade erst aufgestellt und überall lagen Werkzeuge, Pläne und jede Menge Sägespäne herum. Mittlerweile hat sich das Bild aber gewandelt und es sieht ganz danach aus, als würden unsere Tischler noch in dieser Woche den Bereich an mich übergeben.

Nachdem die Tische standen und vorbereitet wurden, konnten die Platten mit den Fahrstraßen verlegt,  justiert und verspachtelt werden. Der Übergang zwischen der schon fertigen Start- und Landebahn und dem Cargo-Rohbau ist also gemeistert (Bild 1). Doch bei aller Präzision, die alle Beteiligten an den Tag legen, kommt es hin und wieder zu dem ein oder anderen Flüchtigkeitsfehler. So hat Christian in seinem Übereifer doch glatt eine meiner Fahrstraßen zugespachtelt (Bild 2). Nachdem auch das professionell von Statten gegangen ist, muss Christian die verspachtelten Übergänge abschleifen (Bild 3), damit auch keines meiner Flugzeuge oder Autos im späteren Fahrbetrieb hängen bleibt.

Der feine Schleifstaub muss anschließen gründlich entfernt werden (Bild 4), da er sich sonst in den Vertiefungen für die Fahrstraßen sammelt und ich jede Menge Probleme beim Einsetzen der Fahrdrähte bekomme. Also ist wieder Christian gefragt, der sich sogleich daran macht, die Oberfläche abzusaugen (Bild 5).

Von der Plattenunterseite gibt es auch die eine oder andere Entwicklung zu vermelden. So wurden die Metallwinkel für die Pushback-Fahrzeuge links und rechts neben dem Führungsschlitz angebracht (Bild 6). Des Weiteren kann man auch jede Mende Markierungen, vorgebohrte Löcher und Aussparungen für die Mechanik, Beleuchtung und andere Technik erkennen (Bild 7).

Während die Tischler den Cargo-Bereich vorbereiten, bin ich wieder einmal mit Programmierungsarbeiten beschäftigt. Axel stattet während dessen die Tankfahrzeugmodelle mit der nötigen Carsystem-Technik aus (Bild 8). Noch eine erfreuliche Meldung aus Knuffingen: Das erste Flughafenauto – ein Catering-Fahrzeug – ist mittlerweile auf den Straßen der Stadt unterwegs und wird im Dauerbetrieb auf Herz und Nieren geprüft. Nächste Woche werde ich wohl endlich wieder selbst am Flughafen arbeiten können und zusammen mit Axel die Technik für das Carsystem einbauen.